Seit 2003 stelle ich in meiner Werkstatt Keramik her: Töpfe für den täglichen
Gebrauch. Ich orientiere mich an traditionellen Formen.Eine gute Grundlage dafür
gab mir meine Töpferlehre bei Hans Grünert in Waldenburg.
Ich verwende Frohnsdorfer Steinzeugton, den ich teilweise so grob, wie er aus der
Tongrube kommt, verdrehe oder für feinere Keramiken aufbereitet verwende.
Die meisten meiner Töpfe drehe ich auf der Töpferscheibe, anschließend werden
sie bei etwa 900°C geschrüht.
Ich verwende Lehm- und feldspathaltige Seladonglasuren, in die ich meine Gefäße
nach dem Schrühbrand tauche oder begieße.
Ein Teil meiner Töpfe wird im Gasofen bei etwa 1300 °C hart gebrannt. Durch eine
reduzierende Ofenatmosphäre beeinflusse ich die Glasurentwicklung.
Sehr am Herzen liegt mir das Brennen mit Holz.
Zusammen mit Kerstin Henrion und Mechthild Kiesling befeuere ich
4- 6 mal jährlich den in Seifersdorf  stehenden Holzbrandofen (Phönix).
Der Brand dauert 16- 20 Stunden.
Das bei 1300 °C in die Feuerung geworfene Kochsalz überzieht die Töpfe mit einer
lebendigen Oberfläche, die schmelzende Holzasche macht jeden Topf einzigartig.
 
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